Keine Hose in der Hose

Keine Unterhose auf dem RadEine gute Radhose ist eng – und das ist auch gut so. Vor allem ist sie gut gepolstert und hat innen so gut wie keine Nähte – zumindest nicht da wo sie stören würden.

Das alles hat natürlich den Sinn, die zarte und meist blasse Haut vor dem harten Sattel und der dauernden Reibung zu schützen. Sicherlich trägt eine Unterhose zur Sittlichkeit und Hygiene bei – in einer Radlerhose hat sie aber nichts verloren.

Das abgebildete Modell natürlich schon mal gar nicht und hoffentlich auch sonst nirgendwo.
Natürlich mag es mal Überwindung kosten freischwingend in eine Radler zu steigen, aber der Erfolg lohnt sich. Außerdem sollten Sportklamotten ohnehin nach jedem Tragen entsprechend gewaschen werden und ob man nun eine Unterhose oder die Radhose auf der Haut hat, sollte hier keinen Unterschied machen.

Selbst von “nahtlosen” Unterhosen würde ich Abstand nehmen. Eine kleine Naht bleibt zumindest an den Ränden immer und nicht zuletzt kann die Unterhose durch die Reibung auch verrutschen. Wer kennt das nicht? Und spätestens wenn das so weit ist und was in der Ritze klemmt, ist die Freude groß.

Daher: Lasst das Teil aus wenn ihr auf’s Rad steigt. Freischwingend gibt es eh nicht und einklemmen kann man sich auch nichts.

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