Arber Radmarathon 2009

Unterwegs zum Arber
Unterwegs zum Arber

Am letzten Sonntag stand der Arber Radmarathon in Regensburg auf dem Programm. Nicht nur von der Teilnehmerzahl, sondern auch von der Herausforderung die größte Sache in diesem Jahr bisher. 170km mit 2.300 Höhenmeter sollten es für uns werden.

Ich selbst reiste bereits am Samstag von Kassel an und verbrachte die Nacht auf Sonntag im Hotel in Regensburg. Das bot sich einfach an. Als ich im Hotel ankam staunte ich nicht schlecht. Das ganze Haus war voller Radler. Rennräder wohin man schaute. Im Hotel, vor dem Hotel und in Autos vor dem Hotel. Wahnsinn – aber auch kein Wunder bei angekündigten 7.000 Startern.

Sonntag morgen versuchten dann Uwe, Hans und Lenzi zum Start zu finden, was ohne Navi gar nicht so einfach war. Aber schließlich schafften sie es doch und wir kamen um kurz nach 7 auf die Strecke. Was uns erwartete war einfach super: Jede Kreuzung und jede gefährliche Abbiegung war mit Polizei oder Feuerwehr besetzt, die dafür sorgten dass wir Vorfahrt hatten und auch heile durchkamen.

Der Aufwand war einfach toll und ich frage mich wie man so etwas organisiert bekommt. Polizeimotorräder auf der Strecke, Hubschrauber in der Luft … unglaublich. Die Strecke war auch schon schön gewählt und das Fahren so eine reine Freude.
Es war aber auch das anspruchsvollste Profil bisher. Drei gewaltige Anstiege von bis zu 700 Höhenmetern und mehrere kleine Rampen waren nichts für dünn besaitete. Aber es lief. Im üblichen flotten Tempo rauschten wir dahin und genoßen Wetter, Gegend und Strecke.

An der letzten Verpflegungsstation freuten wir uns über ein verdientes Bier und die letzten 40 km bis ins Ziel ließen sich dann sehr schön rollen. Ein Dank noch die 3 Jungs und ein Mädel, die uns netterweise sehr lange Windschatten gaben ;)

Nach knappen 6,5 Stunden Fahrtzeit erreichen wir wieder Regensburg und waren doch alle recht groggy, aber sehr zufrieden.
Der Arber Radmarathon ist ein wahnsinniges Event, das wir uns im nächsten Jahr auf keinen Fall entgehen lassen wollen – aber diesmal reisen wir alle einen Tag früher an.

Hier wieder ein paar Impressionen und die Strecke bei GPSies.com:

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