BDR im Dopingsumpf
Der Amateurfahrer Philip Schulz hat sich am Wochenende in der ARD-Sportschau über einen Vorfall aus 2007 geäußert.
Dabei soll ein positiv getesteter Sportler von der BDR-Geschäftsstelle den “Rat” bekommen haben, sich ein Attest auf Hodenkrebs zu besorgen.
Bei Hodenkrebs sei das Hormon “legal” und der Sportler wäre aus dem Gröbsten raus.
Diese Meldung ist natürlich aus zwei Gründen spannend:
Zum einen deutet Schulz an, dass der BDR nicht nur von den Dopingsünden weiß, sondern sogar behilflich dabei ist durch die Kontrollen zu kommen.
Ob es sich um einen einzelnen Funktionär oder um eine Handlungsweise des Verbandes handelt werden wohl in den nächsten Monaten die strafverfolgenden Stellen entscheiden.
Zum anderen geht es (mal wieder) um Hodenkrebs, wobei sich bei mir immer die Erinnerungen an die legendären Leistungen des Herrn Armstrongs regen.
Bei ihm war ja auch vieles legal, was bei anderen zu einer Sperre geführt hätte.
Ich lese diese Nachrichten zwar noch, habe aber auch gehörig die Nase voll davon. Es ist gut dass drüber berichtet wird – und es müsste noch viel mehr dürber berichtet werden. Ich glaube nur nicht mehr dass man den Sumpf wirklich trocken legen kann und es tut mir leid um den schönen Sport, der so in Veruf gerät.
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